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12.01.2009 Aestuver auf der BAU 2009: Spezialist für modernen Brandschutz im Tunnelbau

Aestuver Brandschutzkonzepte sind zunehmend international gefragt. Neben Bauvorhaben im Inland stellt Aestuver, eine der führenden Marken im Bereich der Glasfasertechnologie, zur Messe unter anderem Projekte vor, die im Ausland realisiert wurden. So konnte in Paris nach rund 18-monatiger Bauzeit der Tunnel Porte de Vanves fertiggestellt werden. Dabei wurden ca. 14.000 m² Brandschutzplatten Aestuver T eingesetzt. Die Platte wurde speziell für den Brandschutz in unterirdischen Verkehrsanlagen entwickelt. Auf Grund ihrer speziellen Temperatur ist sie besonders geeignet für Einsätze, bei denen Anforderungen im Hochtemperaturbereich bestehen. Im vorliegenden Fall wurde Aestuver T mit einer Dicke von 30 mm auf 10 mm Fugenhinterlegungsstreifen montiert und anschließend schwarz beschichtet. Die Konstruktion entspricht gemäß HCM-Kurve einer Brandschutzanforderung von 120 Minuten.

Auch bei der Sanierung des Kivhaan Tunnels in Helsinki kam Aestuver T zum Einsatz. Hier wurden insgesamt 7000 m² Aestuver-Platten in die Schalung eingelegt und einbetoniert. Die Konstruktion entspricht gemäß HCM-Kurve einer Brandschutz-anforderung von über 120 Minuten.

In Trondheim und Stockholm sowie in Limerick/Irland wurden weitere Tunnelprojekte ebenfalls mit Aestuver T saniert und mit modernem baulichen Brandschutz ausgestattet. Architektonische Gründe dagegen waren ausschlaggebend für den Einsatz in einem Straßentunnel in Brisbane/Australien. Hier wurde die Platte zusätzlich weiß beschichtet.

Am Messestand präsentiert werden auch die Vorteile von Aestuver-Brandschutzsystemen bei der Modernisierung von U-Bahn-Tunneln. Hier geht es vor allem um die Sicherung von Flucht- und Rettungswegen. Dabei erhalten die neben den Gleisen verlegten Kabelbetontröge eine Abdeckung mit dem begehbaren und dynamischen belastbaren Aestuver Brandschutzelement D+2, die die ursprüngliche Holzbohlenabdeckung ersetzen. Damit kann der Bereich als Flucht- und Rettungsweg genutzt werden.

Die Aestuver Brandschutzelemente D+2 wurden speziell zur Sicherung von Flucht- und Rettungswegen in Tunneln entwickelt. Außer zur Abdeckung von Kabelbetontrögen können damit auch Fluchtwege im Gleisbett zwischen den Schienen erstellt werden. Je nach Einsatzgebiet sind sie mit rutschhemmender oder nachleuchtender Beschichtung lieferbar. Die Materialzusammensetzung aus glasfaserbewehrtem Leichtbeton sowie ein besonderes Herstellungsverfahren gewährleisten eine hohe Wasser- und Frostbeständigkeit. Die Platten sind nicht brennbar (Baustoffklasse A1 nach DIN 4102) und halten Temperaturen von bis zu 1350° C stand. Gleichzeitig garantiert der Glasfaserleichtbeton ein geringes Gewicht. Damit können die Aestuver Brandschutzelemente D+2 schnell und einfach verlegt werden. Zuschnitte vor Ort sind ohne großen Aufwand möglich.

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In Paris wurde nach rund 18-monatiger Bauzeit der Tunnel Porte de Vanves fertiggestellt. Dabei wurden ca. 14.000 m² Brandschutzplatten Aestuver T eingesetzt. Die Platte wurde speziell für den Brandschutz in unterirdischen Verkehrsanlagen entwickelt.



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